The Journey of Rituals

Es gibt diese Zeit im Jahr, in der die Welt für einen kleinen Moment leiser zu werden scheint. Die Tage sind kurz, die Abende lang, draußen ist es dunkel, während drinnen Kerzen brennen und irgendwo zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr verlieren die Dinge für einen Augenblick ihre gewohnte Ordnung. Die Zeit fühlt sich dann nicht mehr ganz so linear an wie sonst. Das Alte ist noch nicht ganz vergangen und das Neue hat noch nicht begonnen, und irgendwo dazwischen entsteht ein Raum, den wir im restlichen Jahr nur selten betreten.

Seit Jahrhunderten erzählen Menschen Geschichten über diese Zeit. Von den zwölf Nächten zwischen den Jahren, von der Wilden Jagd, von Geistern und Göttern, von Orakeln und Räucherwerk, von Wünschen, Zeichen und der Möglichkeit, dass die Grenze zwischen den Welten in diesen Nächten ein wenig durchlässiger wird. Ich liebe diese Geschichten nicht deshalb, weil ich glaube, dass wir in den Rauhnächten plötzlich aus unserem normalen Leben verschwinden und irgendwo durch einen magischen Wald laufen. Ich liebe sie, weil sie etwas in mir berühren, das in unserem Alltag oft viel zu wenig Platz bekommt: die Ahnung, dass unsere Welt vielleicht größer ist als das, was wir sehen, messen und erklären können.

Und genau dorthin möchte ich dich in diesem Jahr mitnehmen.

Nicht in eine Welt, in der du noch mehr über dich herausfinden musst. Nicht in eine Welt voller Fragen, Analysen und der ewigen Suche nach der nächsten Erkenntnis. Sondern in eine Welt, in der du für eine Weile etwas anderes ausprobieren darfst. Eine Welt voller Rituale, Symbole, Meditation und Kreativität. Eine Welt, in der wir nicht alles sofort verstehen müssen. In der wir einer Kerze beim Brennen zuschauen können, ohne dass daraus gleich eine Erkenntnis entstehen muss. In der wir ein Symbol betrachten und ihm erlauben, etwas in uns zu bewegen. In der wir räuchern, schreiben, gestalten, meditieren und lauschen. Und vielleicht irgendwann merken, dass wir dabei einer Seite von uns begegnen, die im ganz normalen Leben zwischen Terminen, To-do-Listen und all den Dingen, die erledigt werden müssen, ziemlich leicht verloren geht.

Denn ich glaube, wir haben uns daran gewöhnt, dass alles einen Zweck haben muss.

Wenn wir meditieren, wollen wir entspannter werden. Wenn wir schreiben, wollen wir etwas herausfinden. Wenn wir ein Ritual machen, wollen wir etwas loslassen oder manifestieren. Wenn wir uns Zeit für uns nehmen, soll danach bitte irgendeine Veränderung eingetreten sein.

Aber was wäre, wenn wir einmal nichts erreichen müssten?

Was wäre, wenn wir uns für ein paar Tagen in einen Raum begeben, in dem wir nicht ständig wissen müssen, wohin das alles führt?

Vielleicht ist das die eigentliche Qualität der Rauhnächte.

Diese zwölf Nächte, in denen das Jahr langsam ausatmet, bevor ein neues beginnt. Diese Zeit, in der wir nicht mehr ganz im Alten stehen und noch nicht wirklich im Neuen angekommen sind. Eine Schwelle. Ein Dazwischen. Und vielleicht sind Schwellen genau deshalb so faszinierend, weil wir dort nicht mehr ganz wissen, was uns erwartet.

Ich habe in meinem eigenen Leben irgendwann aufgehört, mich nur für die Dinge zu interessieren, die ich erklären kann.  Ich liebe es, Zusammenhänge zu verstehen, Fragen zu stellen und mich mit Dingen auseinanderzusetzen. Aber daneben ist auch etwas anderes gewachsen: meine Verbindung zur Anderswelt, Ritualen, zu Symbolen, zu meiner eigenen Intuition und zu dieser tiefen Empfindung, dass wir mit etwas verbunden sind, das größer ist als das, was wir mit unserem Verstand gerade erfassen können.

Es ist ein großer Teil meiner Welt.

Und in diesem Jahr möchte ich diese Welt mit dir teilen.

Was sind eigentlich die Rauhnächte?

Die Rauhnächte bezeichnen die zwölf Nächte rund um den Jahreswechsel, die traditionell vom 25. Dezember bis zum 6. Januar gezählt werden. Ihre genaue Herkunft und auch die Zählweise unterscheiden sich je nach Region und Überlieferung, aber ihnen allen gemeinsam ist diese Vorstellung einer besonderen Zeit zwischen den Jahren, die nicht ganz zum alten und noch nicht ganz zum neuen Jahr gehört. Früher wurden diese Nächte mit verschiedenen Bräuchen und Ritualen begangen: Man räucherte Haus und Hof, deutete Träume, beobachtete Zeichen, erzählte sich Geschichten und versuchte, einen Blick auf das kommende Jahr zu werfen. Es war eine Zeit des Übergangs, des Rückzugs und des Orakelns, und in vielen Überlieferungen auch eine Zeit, in der die Grenze zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt als besonders durchlässig galt.

Und vielleicht ist das auch der Grund, warum die Rauhnächte über so viele Generationen hinweg ihre Faszination behalten haben. Sie geben uns einen Raum für Dinge, für die in unserem normalen Alltag kaum noch Platz ist: für Rituale, für Symbole, für Träume, für Intuition, für Stille und für die Frage, was wir eigentlich mitnehmen möchten und was wir zurücklassen wollen.

Genau dort beginnt für mich The Journey of Rituals.


Willkommen bei THE JOURNEY OF RITUALS

Vom 21. Dezember 2026 bis zum 6. Januar 2027 begleite ich dich durch die Rauhnächte – mit Ritualen, Meditationen, Kreativität, Geschichten und Symbolen.

Dieses Jahr geht es weniger darum, jede Nacht mit Fragen zu füllen und möglichst viele Erkenntnisse über dich zu gewinnen. Es geht um Erfahrung. Um das Tun. Um das Wahrnehmen. Um die Verbindung zu dir, zum Leben und zu dem, was für dich vielleicht bisher keinen so offensichtlichen Platz hatte.


Was dich auf dieser Reise erwartet

Dein Rauhnächte-Workbook

mit Geschichten, Ritualen, kreativen Übungen und einigen ausgewählten Fragen, die dich durch diese Zeit begleiten.

12 Meditationen

jeden Tag eine Meditation von mir, die dich in die jeweilige Nacht und ihre Qualität hineinführt.

Dein Rauhnachtspäckchen

ein persönliches Überraschungspäckchen, das ich individuell für dich zusammenstelle und das dich während der gesamten Reise begleitet. In dem Päckchen befindet sich alles, was du für die Zeit brauchst.

Deine handgetöpferte Gabenschale

Für jede Frau töpfere ich in Portugal eine eigene kleine Schale für den Altar. Sie ist ein Geschenk von mir und wird Teil deiner Reise durch die Rauhnächte. Was genau dahintersteckt, welches Symbol dich begleitet und wie wir damit arbeiten werden, erzähle ich dir bei unserer gemeinsamen Welcome Session, die am 13.12.2026 um 19.30 Uhr Live via Zoom stattfindet. (Es wird eine Aufzeichnung geben)

Gemeinsame Zeit

Wir treffen uns zur Welcome Session, zur Einstimmung auf die Rauhnächte und zu einer gemeinsamen Abschlusssession am 13. Januar 2027. Wenn du möchtest, kannst du außerdem Teil unserer WhatsApp-Gruppe sein und dich während der Reise mit den anderen Frauen verbinden.


Eine Reise, die schon an der Wintersonnenwende beginnt

Am 21. Dezember öffnet sich dein Workbook und du beginnst deine persönliche Vorbereitung.

Rund um die Wintersonnenwende stimmen wir uns gemeinsam auf diese besondere Zeit ein.

Am 24. Dezember beginnt meine eigentliche Begleitung durch die Rauhnächte.

Und dann gehen wir gemeinsam durch diese zwölf Nächte – bis zum 6. Januar, wenn sich der Kreis wieder schließt.

Jede Nacht erreicht dich eine persönliche Email von mir, mit dem Link zur jeweiligen Meditation.


Vielleicht ist diese Welt deine. Vielleicht auch nicht.

Und das musst du vorher gar nicht wissen.

Du musst nicht schon an Rituale glauben. Du musst keine spirituelle Erfahrung mitbringen und du musst auch nicht verstehen, warum ein Symbol etwas in dir auslöst.

Vielleicht reicht es, dass du neugierig bist.

Vielleicht reicht es, dass du Lust hast, für ein paar Wochen aus der gewohnten Welt herauszutreten und dich auf etwas einzulassen, das du nicht komplett kontrollieren kannst.

Ich glaube, wir müssen nicht alles vorher verstehen, bevor wir es erleben dürfen.

Manchmal müssen wir eine Tür einfach öffnen.

Und schauen, was dahinter ist.

The Journey of Rituals

21. Dezember 2026 – 6. Januar 2027

Early Bird bis 13. Oktober: 249 €

Danach: 299 €

Anmeldeschluss: 30. November 2026

Der Anmeldeschluss hat einen ganz praktischen Grund:

Danach bin ich in Deutschland und bereite dort rund um mein Women Retreat deine Rauhnachtspäckchen vor. Auch die handgetöpferten Schalen reisen mit mir nach Deutschland, damit alles rechtzeitig bei dir sein kann.

Wenn du dabei sein möchtest, schreibe mir gerne eine Email an

hallo@tina-achiti.com

Bei Fragen, melde dich jederzeit bei mir.

Verzaubere dich selbst!

Ich freue mich auf dich.

Deine Tina

Email:  hallo@tina-achiti.com

>